Monologe

Monologe – Momente, in denen man abschweift, ins Denken kommt. Eine Art aufgeregter Ruhe findet, um den Dingen entgegenzutreten. Eigentlich zu sagen, es versetzt Denken in einen schweben, reisen, fliegen. Kreisende Gedanken, bereit, alles noch einmal neu zu sehen, neu zu verknüpfen; aber auch ebenso sich zu erinnern, abzutauchen und zu sehen.

Eine Spinnerei, mal grob, mal feinmaschig und manchmal vielleicht auch nur ein Gespinst aus klebrigen Fäden, an denen man sich festhält und bald wieder verwirrt. 

Aber immer eine eigentümliche Weise, für den Moment wahrer zu werden – als alles, was einen umgibt und das man mit Mühe zu ordnen versucht. Wie eine kleine Armee, die man vor sich hertreibt, um die Dinge zu tun, an die man glaubt, die einen bewegen oder bisweilen bedrängen.

Davidsbündlertänze – das hat mich beeindruckt. Eine kleine Armee von Gespinsten, die einem zur Seite stehen.